27.02.2022

Technikbegeisterte Schülerinnen von St. Gertrudis bei Jugend Forscht 2022

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von Jugend Forscht an der Hochschule Aalen war die Schule St. Gertrudis mit Teilnehmerinnen aus der Realschule und dem Gymnasium wieder mit drei Projekten erfolgreich. Im Fachgebiet Chemie haben Carina Krez, Mariella Wenk und Julia Henninger den 2. Preis für ihre Untersuchungen zu einer nachhaltigen Alternative für den Superabsorber in Windeln gewonnen, sowie einen Sonderpreis Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Superabsorber besteht aus einem Kunststoff, der als Restmüll entsorgt werden muss. Um ein natürliches, biologisch abbaubaren Quellmaterial zu finden haben die Preisträgerinnen die Flüssigkeitsaufnahme durch Cellulosegranulat untersucht, das von der Fa. Rettenmaier hergestellt wird. Tatsächlich absorbiert dieses Material fast gleich gut Flüssigkeit wie der Superabsorber aus Pampers, sodass die Arbeitsgruppe nun überlegt, wie ihre Ergebnisse technisch zu einer umweltfreundlichen Alternative für kommerzielle Wegwerfwindeln umgesetzt werden können.

Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften haben Marietta Kinzler und Sarah Wucherpfennig einen 3. Preis für ihr Projekt Weltraumschrottentfernung sowie den Sonderpreis Thinking Safety der Autoflug GmbH gewonnen. Ziel ihrer Versuche war ein kostengünstiges Verfahren zu entwickeln um Weltraumschrott aus der Umlaufbahn der Erde zu entfernen. Dazu könnte ein kreisender Satellit mit Hilfe der Lorentzkraft metallischen Weltraummüll so ablenken, dass er abstürzt und beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglüht. Das dieses Prinzip funktioniert haben die Preisträgerinnen in zahlreichen Versuchsreihen mit einer drehenden Scheibe mit Magneten gezeigt, die Aluminiumstücke durch die Lorentzkraft ablenken kann.

Eden Gebreloel und Silke Finken haben im Fachgebiet Technik als Sonderpreis ein Make Jahresabonnement für ihren Trashfighter gewonnen. Sie haben einen Mülleimer konstruiert, der sich bemerkbar macht, wenn er geleert werden muss und per Zufallsgenerator eine Schülerin oder eine Lehrkraft auswählt, die diese Aufgabe zu übernehmen hat.