Gymnasium St. Gertrudis

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Seminar in Bad Liebenzell

Unter dem Motto „Meine Freiheit ? Deine Freiheit ? Wie werden wir glücklich ?“ besuchten wir Schülerinnen der Klasse G9c (Anna, Isabell und Laura) vom 23.9. bis 27.09.2019 das Seminar in Bad Liebenzell. Veranstaltet wurde es von der Landeszentrale für politische Bildung unter der Leitung von Monika Greiner.

Am Montag wurden alle Workshops vorgestellt und auch schließlich eingeteilt. Jeden Tag hat man gemeinsam an dem jeweiligen Projekt gearbeitet, das dann am Donnerstagabend beim „Freiheitsfest“ den Anderen vorgestellt wurde. Es gab verschiedene Workshops wie zum Beispiel den Chor, in dem wir Lieder gesungen und sogar ein eigenes Lied komponiert haben. Dann gab es noch einen Theater-Workshop, in dem ein Theaterstück zum Thema Freiheit gespielt wurde. Im Kunst-Workshop, hat man ein Gedankenbuch mit seinem eigenen Profil kreiert. Beim Akrobatik haben wir verschiedene Pyramiden und Figuren geübt und schließlich vorgestellt.

Am Dienstag gab es einen Ausflug nach Pforzheim. Die erste Gruppe ging zuerst in das DDR Museum und danach in den Wildpark in Pforzheim. Und die zweite Gruppe genau andersherum. Natürlich alles in Verbindung mit dem Thema Freiheit. In der DDR gab es zum Beispiel keine Reisefreiheit, man durfte nicht in ein anderes Land reisen. Im Wildpark sind die Tiere in Käfigen eingesperrt und können sich nicht frei bewegen.

Der dritte Tag stand unter dem Motto „Ich befreie mich von einer Angst“. Wir mussten so genannte „Freimach“-Stationen in kleinen Gruppen bewältigen. Wir konnten verschiedene Ängste überwinden wie zum Beispiel: „Wagen“-man konnte sich von einer Fußgängerbrücke abseilen. Oder „Sehen“-sich in der Dunkelheit versuchen zu orientieren. Oder „Probieren“- wo man etwas ganz Neues aus-probieren konnte wie zum Beispiel Insekten in jeglichen Formen zu essen. Und als letzte Angststation „Fühlen“-in einer so genannten Blackbox mussten wir erfühlen was sich in der Box befindet.

Wir haben viele neue Bekanntschaften gemacht und auch teilweise Freundschaften geschlossen. Die Zeit mit den Jugendlichen mit und ohne Behinderung hat uns Dreien sehr viel Spaß gemacht. Es herrschte eine gute Harmonie in der Gruppe und Jeder hat sich mit Jedem gut verstanden. Es war eine tolle Erfahrung, die uns niemand mehr nehmen kann.

 

Anna Pfützner
Isabell Ginz
Laura Fischer

Assisifahrt der Klasse G 10d

Die SchülerInnen des Realschulaufsetzers haben die Möglichkeit, sich mit dem Leben von Franziskus von Assisi auseinanderzusetzen. Mit dieser Reise wird ein doppeltes Ziel verfolgt: Einerseits soll am Beginn des Schuljahres die Klassengemeinschaft gestärkt werden. Andererseits sollen sich die SchülerInnen mit der franziskanischen Tradition, in der die Schule St. Gertrudis steht und mit den Begründern dieser Tradition, Franz und Klara von Assisi persönlich auseinandersetzen und in beider Leben Antworten auf ihre eigenen und die heute anstehenden Fragen entdecken. Die Klasse wohnt dabei im Haus der Sießender Schulen, der Casa del bene und versorgt sich selbst. Die Fahrt findet üblicherweise eine Woche vor den Faschingsferien oder vor den Herbstferien statt.

Die Klasse G10d hat im Schuljahr 18/19 vom 25.2. bis 1.3. eine Fahrt nach Assisi gemacht. Wir hatten jeden Tag ein oder zwei Führungen, die von Dr. Johannes Stollhof organisiert und durchgeführt wurden.

Maren Fünfgelder: "Der heilige Franziskus ist allgegenwärtig in Assisi. Kirchen, Taus, und Rosenkränze bilden die Schale einer Stadt mit einer beeindruckenden Persönlichkeit, die bis zum heutigen Tag Bedeutung hat. Franziskus radikaler Lebenswandel ist bewundernswert lässt uns aber auch kritisch über ihn und seine Entscheidungen nachdenken. Durch unserer Reise hatten wir Gelegenheit "seine" Stadt kennenzulernen. Geschichte und Religion wurde lebendig. Mit dem Gefühl dem großen Unbekannten etwas näher gekommen zu sein, fuhren wir glücklich nach Hause."

Laura Weidenbacher: "In Assisi gibt es einen atemberaubenden Ausblick von der Burg Rocca Maggiore aus auf die alte, schöne Stadt. Auch die Architektur in Assisi, die griechisch und römisch geprägt ist, ist wundervoll. Es gibt zahlreiche Künstler die genau diese tollen Aspekte der Stadt in wunderschönen Bildern festhalten. Ich kann empfehlen diese Künstler zu unterstützen, die mit fairen Preisen tolle Bilder verkaufen."