St. Gertrudis > Schule St. Gertrudis > Profil > Mint-freundliche Schule 

St. Gertrudis ist „MINT-Freundliche Schule“

Nach zehn Jahren harter und intensiver Arbeit und Forschen in den MINT-Fächern, vor allem in den Bereichen Biologie, Informatik, Technik und Physik und der Suche nach Antworten im Bereich der Nachhaltigkeit und Ethik, kann sich die St. Gertrudis seit dem 12. Oktober 2018 "Mint-freundliche Schule" nennen.

Seit 2010 besitzt die Schule eine Jugend forscht-AG, in der zahlreiche SchülerInnen erfolgreich an vielen Projekten arbeiten und an verschiedenen Wettbewerben, allen voran Jugend forscht, teilnehmen können. Seit 2013 werden mehrere Projekte von der Baden-Württemberg-Stiftung mikromakro finanziert.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf den Seiten der Initiative "Mint Zukunft schaffen" unter folgendem Link:

https://mintzukunftschaffen.de/?id=1

Jugend forscht 2020 - Bildergalerie

SCHAFFST DU!

Unter dem Motto „SCHAFFST DU!“ hat der 23. Regionalwettbewerb Ostwürttemberg am Freitag, den 14. März bis Samstag, den 15. März in der Firma Zeiss stattgefunden. Außerdem ist es erwähnenswert, dass 51 von 114 Teilnehmer*innen Mädchen waren.

Neun Schüler*innen des Gymnasiums und der Realschule haben an Jugend forscht in Oberkochen teilgenommen. Wir haben zwei erste und einen zweiten Platz, den Schulpreis Baden-Württemberg in Höhe von 250,- Euro für vierten mal und den Jugend forscht Schulpreis 2020 in Höhe von 1000,- Euro für zweiten mal (ersten mal war 2012) erhalten. Die Ehrung erhalten Schulen, die hervorragende Leistungen unter Beweis stellen können. Wettbewerbsleiter und Jury bewerten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt werden zudem auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. St. Gertrudis ist seit November 2018 eine Mint freundliche Schule.

1. Platz in Technik: Anna Sophie Uhl (K1) wurde betreut von Dr. Shariloo 

Thema: Das PKW-Fahrerassistent-System: Beide Hände ans Steuer – Kopf hoch – Augen auf der Straße

Anna baute in ein Lenkrad Sensoren mit Auswerteeinheiten ein, die erkennen, ob der Druck der Hände nachlässt oder diese sich nicht mehr am Lenkrad befinden. Zusätzlich integrierte sie eine Handyabfrage und Geschwindigkeitserkennung. Um zu untersuchen, ob ihre Idee realisierbar ist, hat sie verschiedene Modelle gebaut. Diese programmierte sie mit der Software von LEGO EV3. Ihr „ PKW-Fahrerassistent-System“ misst, entscheidet und spricht mit einem.

1. Platz in Geo- und Raumwissenschaften: Felicitas Schnell (K2) wurde betreut von Dr. Mülsch 

Thema: Mikroplastik im Ufer- und Bodenschlamm von Gewässern

Mikroplastik sind kleine Plastikteilchen, die wir nicht sehen können. Sie scheinen überall in der Umwelt vorzukommen, sind aber schwierig nachzuweisen. Felicitas hat ein technisches Verfahren entwickelt, um solche Teilchen im Uferschlamm von Gewässern zu finden. So ist es ihr gelungen, im Schlamm vom Bodensee, Jagst und Schlierbachstausee die Anzahl der Mikroplastikteilchen zu messen und somit die Belastung dieser Gewässer erstmals quantitativ zu erfassen.

2. Platz in Biologie: Lätizia Schnell und Lilly Franze (R9) wurden betreut von Dr. Mülsch

Thema: Boden-Transport von Mikroplastik durch Regenwürmer 

 Lätizia und Lilly haben untersucht, ob Regenwürmer den Bodeneintrag von oberflächlichem Mikroplastik verstärken. Dazu haben sie Regenwürmer in Blumentöpfe mit Gartenerde gesetzt, Mikroplastik aufgestreut und nach 2 Wochen analysiert, wie viel  Mikroplastik in tiefere Erdschichten gelangt ist. Tatsächlich haben die Würmer das Mikroplastik in den Boden eingearbeitet, sodass sie (leider) zur Belastung tieferer Bodenschichten mit Mikroplastik beitragen.

Teilnahme:

Technik: Naomi Dittrich (R10) und Silke Finken (G7) wurden betreut von Dr. Shariloo 

Thema: Freddy, der kleine Helfer

Technik: Kathrin Schwer (K2) und Franziska Wolf (K2) wurden betreut von Roxana Wedowski 

Thema: Bau einer E-Ladestation. Rettet E-Mobilität die Welt?

Biologie: Dennis Adelhof (K2) wurde betreut von Dr. Mülsch 

Thema: Mikroplastik im Schweineblut?

 

Anna und Felicitas sind durch ihren Regionalsieg eine Runde weiter. Sie werden vom 25. März bis 27. März in Fellbach am Landeswettbewerb teilnehmen. Wir wünschen beiden noch viel Erfolg und Freude.

Außerdem bedanken wir uns vielmals bei der Baden-Württemberg Stiftung Mikromakro für die finanzielle Unterstützung und bei der Firma EnBW Ellwangen, insbesondere bei Herr Philipp Lechner und seinen Azubis, für ihre technische Hilfe.

Realschulaufsetzer zu Besuch an der PH Gmünd

Die Realschulaufsetzer-Klasse G10c und ihre Physiklehrerin, Frau Dr. Shariloo, haben am Montag, den 16. Dez. 2019 im Rahmen des Physikunterrichts die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und das Schülerlabor PHSG besucht. Die Schülerinnen wurden von der Leiterin des Labors, Frau Dr. Ehringer und Ihren Masterstudierenden begrüßt und in zwei Experimente zum Thema „Erneuerbare Energien“ (Energie durch Wind, Energie durch Sonne) geleitet. Die SchülerInnen haben während der drei Stunden selbstständig Experimente durchgeführt. Die Durchführung der Experimente war für das Verständnis des Themas Energie und Nachhaltigkeit im Physikunterricht sehr lerneffektiv und hilfreich.  

An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei Frau Dr. Ehringer und der Hochschule Schwäbisch Gmünd dafür, dass unsere SchülerInnen in der Hochschule experimentieren und sich über das Studium an der Hochschule informieren konnten.