30.04.2026

Exkursion in Norditalien

Europäisches Projekt als Fortsetzung des Austausches mit Erasmus+

Mit 17 Schülerinnen aus den Realschulklassen 9 und den Gymnasialklassen 10 sowie zwei Lehrkräften war die Schule St. Gertrudis aus Ellwangen aktuell im Rahmen ihres von der EU geförderten Erasmus-Austauschprogramms mit dem Titel „Wasser verbindet: Ein europäisches Projekt für den nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser“ in Norditalien unterwegs. Nahe Mailand besuchten die Schülerinnen und Lehrkräfte ihre Partnerschule, ein agrarwissenschaftlich geprägtes berufliches Gymnasium in Limbiate und absolvierten ein reichhaltiges Programm, das durch die italienischen Lehrkräfte vorbereitet war.
Wie schon die italienischen Gäste beim Gegenbesuch im Herbst letzten Jahres in Ellwangen, waren die Schülerinnen bei den Gastfamilien ihrer italienischen Partner untergebracht. Das Programm hatte einen inhaltlichen Schwerpunkt auf dem nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser in der Landwirtschaft sowie auf der Trinkwassergewinnung und der Abwasserbehandlung im Kontext der ökologischen Voraussetzungen im Vergleich beider Länder. Dazu standen beispielsweise die Besichtigung der zentralen Wasserver- und Abwasserentsorgung im Großraum Mailand oder ein Besuch auf einer ökobiologisch geführten Reisfarm im traditionell größten Reisanbaugebiet Italiens nördlich von Mailand auf dem Plan.
Die Schülerinnen von St. Gertrudis waren in der ersten Hälfte des laufenden Schuljahres inhaltlich durch verschiedene außerunterrichtliche Aktivitäten wie zum Beispiel dem Besuch bei der Zentrale der Landeswasserversorung in Langenau oder einer Vortragseinheit zum nachhaltigen Umgang mit der Ressource Trinkwasser in der Landwirtschaft im Raum Ellwangen vorbereitet worden. Zudem nahmen sie an einem Workshop einer Professorin der Hochschule Aalen zur Schulung interkultureller Kompetenzen teil.
Gemeinsam in Zusammenarbeit mit den italienischen Partnerschülerinnen und -schülern verarbeiteten die Teilnehmerinnen von St. Gertrudis ihre zahlreichen Erkenntnisse und Eindrücke der Reise und sammelten Ideen für eine Weiterführung des gemeinsamen Nachhaltigkeitsprojekts beider Partnerschulen. Neben allen inhaltlichen Programmpunkten der bisherigen Begegnungen lag natürlich ein weiterer Schwerpunkt in der freundschaftlichen Begegnung und der Erfahrung der Gastfreundschaft in Besuch und Gegenbesuch der Partnerschulen sowie ein spannendes kulturelles Rahmenprogramm.
Weitere Aktivitäten von St. Gertrudis im Rahmen dieses Erasmus-Projekts finden Ende Mai statt, ein Austausch einer zweiten Schülerinnen-Gruppe mit Almería/Südspanien und der Austausch einer dritten Schülerinnen-Gruppe mit Pouilly-en-Auxois, im Burgund/Frankreich.